K -News vom 21.09.2018

Dynamik und Prozessstabilität erhöhen die Wertschöpfung beim In-Mould-Labelling


  • Hochleistungs-IML-Anlage mit 4-fach-Werkzeug für Joghurtbecher erreicht Gesamtzykluszeit unter 2,5 Sekunden
  • Optische Qualitätskontrolle durch integriertes Vision System
  • Modifiziertes Logbuch bietet zusätzliche Funktionen

Beck Automation präsentiert auf der FAKUMA 2018 (Halle B1, Stand 1105) eine kompakte Hochleistungs-IML-Automation für Joghurtbecher mit einem Banderole-Label. Das Messe-Exponat zeichnet sich durch Dynamik, Prozessstabilität und eine sehr hohe Verfügbarkeit bei kurzen Zykluszeiten aus. Durch das exakte Zusammenspiel der einzelnen Anlagenkomponenten Automation, Spritzgießmaschine, Werkzeug, Label-Qualität und optische Kontrolle erhöhen sich Produktivität und Wertschöpfung.

„Unsere technisch hochentwickelten IML-Anlagen erfüllen die Anforderungen in der Produktion rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr“; erläutert Nino Zehnder, Vertriebsleiter bei Beck Automation. „Die Praxis-Erfahrungen unserer Kunden inspirieren uns zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Innovation. Auf diese Weise stellen wir uns den Herausforderungen am Markt. Seit über 25 Jahren genießen IML-Anlagen von Beck Automation größtes Vertrauen bei unseren Kunden weltweit. Unsere Anlagen überzeugen durch Zuverlässigkeit, Präzision, Bedienerfreundlichkeit und eine lange Lebensdauer.“


4-fach IML-Anlage auf der Fakuma

Auf einer Spritzgießmaschine Elexis SP 200-920 der Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH werden mit der Hochleistung-IML-Automation von Beck Joghurtbecher mit einem Banderole-Label produziert. Die Gesamtzykluszeit beträgt dabei weniger als 2,5 Sekunden. Das 4-fach-Werkzeug wurde vom französischen Werkzeugbauer Simon Fabrique du Moules produziert, die eingesetzten Etiketten stammen vom belgischen Hersteller Verstraete IML. Die Anlage ist mit einem Vision System zur optischen Qualitätskontrolle der Intravis GmbH ausgestattet. Herz des Vision Systems ist der IMLWatcher, der je nach Bedarf über mehrere Kameras und spezifische Beleuchtungseinheiten verfügt. Dadurch können kleinste, für das IML-Verfahren typische Fehler wie Label-Anwesenheit, Hinterspritzungen sowie Versatz oder Verdrehung des Labels detektiert werden. Das Vision System fügt sich nahtlos in die Produktionslinie ein und unterstützt schnellste Zykluszeiten der IML-Hochleistungsproduktion.

Die Verwendung von Leichtbau-Materialien auf dem Hauptarm sowie der Einsatz von Hochleistung-Linearmotoren ermöglicht schnelle, dynamische Bewegungen. Die Hauptachse verfügt über zwei Antriebsmotoren. Dies verbessert die Dynamik und verlängert die Lebensdauer der Riemen sowie der Motoren.

Schräg gestellte Label Magazine, bei denen das Label mit dem Druckbild nach unten ausgerichtet ist, minimieren den Label-Verzug. Daher ist eine optimierte, präzise Positionierung der Label gewährleistet. Die Label werden auch bei sehr schnellen Zykluszeiten störungsfrei vereinzelt und auf die Kerne übergeben. Die Entnahme, die Übergabe sowie das Ablegen und Stapeln der Produkte überzeugt durch eine bestechende Autonomie.

Neu in die Steuerung/HMI integriert wurde das modifizierte Logbuch mit einer Benutzerverwaltung, Parameterüberwachung, vereinfachter Fehleranalyse sowie einem Wartungsintervall.





Swiss-Made 4-Kavitäten-Performance pur: Hochleistungs-IML-Automation von Beck für Leichtgewicht Becher - Foto: Beck Automation



IML-Leichtgewichte: Joghurt-Becher - Foto: Beck Automation



Vision System: IML Watcher von Intravis GmbH - Foto: Beck Automation



Hintergrund:
IML-Technologie in der Referenzklasse - Da das IML-Verfahren ein hochdynamischer Prozess ist, ergibt sich die Wirtschaftlichkeit aus dem Niveau aller Anlagenkomponenten. 
Zunächst werden die Labels aus dem Label-Magazin angesaugt. Im zweiten Schritt werden die Labels auf die Kerne aufgelegt und mit Vakuum gehalten. Zur Übergabe der Labels fahren die Kerne des Automationssystems in die Kavitäten. Die Labels werden in dieser Phase gegen das Vakuum abgeblasen, elektrostatisch geladen und somit in der Kavität „konturnah“ angelegt und gehalten. 
Das Niveau von Prozessgestaltung und die Güte der Labels entscheiden maßgeblich über Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit, Teilequalität und Wirtschaftlichkeit. Ein hochwertiges Automationssystem, welches unter den Aspekten Verfügbarkeit, Prozesssicherheit, Stabilität und Langlebigkeit gleichermaßen überzeugt, ist für den Return-of-Investment (ROI) und das Niveau der Wertschöpfung entscheidend.

Die Beck Automation AG aus Oberengstringen (Schweiz) zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Automationslösungen für IML-Labels (In-Mould-Labelling) in der Spritzgiesstechnik. Als Trendsetter, Pionier und „Hidden Champion“ konzentriert sich Beck Automation konsequent auf das Dekorieren und Etikettieren von Deckeln, Bechern, Schalen und Eimern für unterschiedliche Industrien in den Bereichen Food und Non-Food.
Orientiert an anspruchsvollen Kundenwünschen entstehen prozesssichere und wirtschaftliche IML-Robotersysteme, die weltweit zum Einsatz kommen. Die konsequente Fokussierung auf den Anwendungsbereich IML garantiert Anwendern den besten Stand der Technik in Bezug auf Qualität, Wirtschaftlichkeit, Effektivität und Langlebigkeit. 
Das Niveau von Prozessgestaltung und die Güte der Labels entscheiden massgeblich über Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit, Teilequalität und Wirtschaftlichkeit. Ein hochwertiges Automationssystem, welches unter den Aspekten Verfügbarkeit, Prozesssicherheit, Stabilität und Langlebigkeit gleichermassen überzeugt, ist für den Return-of-Investment (ROI) und das Niveau der Wertschöpfung entscheidend.
Aufbau und Pflege langfristiger Beziehungen zu den Marktpartnern durch eine zukunftsorientierte, berechenbare Unternehmenspolitik bestimmen das Handeln der zweiten und dritten Familiengeneration. Diese Strategie sichert die Arbeitsplätze engagierter und erfahrener Mitarbeiter. Die Bewahrung traditioneller Strukturen, ein bewährtes Netzwerk von Partnern und weitsichtige Anpassung an Veränderungen bilden, im Interesse von Partnern, Kunden und Mitarbeitern, die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Inspiration des Unternehmens.
Beck Automation besteht als Unternehmen seit 1934 und feierte im Jahr 2014 sein 80-jähriges Jubiläum. Über 700 Referenzanlagen unterstreichen die globale Bedeutung des Unternehmens. 2017 wurde in Braga/Portugal die Firma Robobeck gegründet. Dort wird unter Schweizer Leitung ausschließlich die neue standardisierte BASIC-IML-Anlage montiert.
Vom Schweizer Stammsitz in Oberengstringen bei Zürich werden rund 50 Systemanlagen pro Jahr ausgeliefert. Das Unternehmen Beck Automation erzielte im Jahr 2017 mit 55 Mitarbeitern einen Umsatz von 13 Mio. SFr. (CHF). 


Kontakt:
Beck Automation AG
Neugutstrasse 19
CH - 8102 Oberengstringen
Schweiz |  Switzerland | Suisse
www.beck-automation.com

 




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